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Stadt Helmstedt
125/139

Allgemeine Beiträge

in loser Reihenfolge...

Die nächste AKS-Arbeitskreissitzung

Gäste sind immer willkommen...

Die nächste Sitzung des AKS findet statt

am Donnerstag, den 20. August, 14:30 – 16:30 Uhr

Im Verkehrsgarten 39393 Völpke, Sommersdorferstraße 2

Windräder zwischen Elm und Lappwald

verbauen die Zukunft des Landkreises Helmstedt als Tourismusregion


von Wulf Hein
Dies ist kein Artikel gegen die Windenergie, sondern ein Breitrag mal darüber nachzudenken, wie sich die Windradkulissen auf eine Tourismusentwicklung der Region zwischen Elm und Lappwald auswirken würde und ob man das wirklich in kauf nehmen möchte, wenn man die Region gerade neu entwickeln will.

Ein Teil der Landschaft zwischen Schöningen, Helmstedt und Königslutter entsteht gerade neu und hat gute Chancen ein weiterer Magnet für Touristen zu werden. Auch für die Menschen, die hier jetzt schon wohnen und die, die als Alternative zur Großstadt gern ländlich wohnen würden.

Das Lanschaftsbild zwischen Elm, Eitz, Elz und Lappwald, ich nenne es immer die "Toskana in Niedersachsen", würde erheblich durch weitere Windräder gestört. Die Poroportionen stimmen einfach nicht. Die Windräder am Lappwaldsee sind schon zuviel und wenn sie dann noch höher werden sollen, wird auch hier die neue Landschaft für Touristen nicht unbedingt einladend sein.

Die Region Helmstedt/Schöningen hat die Kohle gerade hinter sich gelassen und wird auch keine größeren Betriebe mehr ansiedeln können um neue Arbeitsplätze zu schaffen. So sehr man sich auch anstrengt. Neue gute Arbeitsplätze in größerer Zahl entstehen nur dort, wo auch qualifizirte Mitarbeiter zu finden sind. Darüber sollte man sich im klaren sein. Die Region für den Tourismus und zum Wohnen auf- und auszubauen und sich damit neu aufzustellen ist dagegen eine realistische Chance für den gesamten Landkreis Helmstedt. Dazu müssten Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter allerdings mit an einem Strang ziehen.

In Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter sind die Hochschulen und die größere Unternehmen wo qualifizierte Mitarbeiter benötigt werden. Mitarbeiter, die bestimmt auch gern in der Region Helmstedt wohnen würden weil es hier eine schöne, abwechslunsreiche Landschaft gibt. Solange das einmalige Landschaftbild nicht durch Windräder zerstört wird.

Da gibt es sicherlich verschiedene Ansichten. Aber es ist so, das Landschaftbild wird durch Windräder massiv verändert. Wir sehen es, wenn wir nach Sachsen-Anhalt rüber schauen. Die Windräder dominiern hier weite Teile der Landschaft. Ich finde es nicht schön und solange wir den Windstrom sporadisch auch noch verschenken müssen und dafür auch noch Gebühren bezahlen, sollte man es sich wirklich gut überlegen wo langfristig der größere Nutzen liegt. Darüber sollten auch die "Grünen" mal nachdenken.

Darum macht die einmalige Landschaft nicht durch Windräder kaputt, denkt für die Region lieber über eine S-Bahn nach, dann wird der Nutzen für die Menschen, auch für die, die hier heute gern noch wohnen, der bessere sein.

Boeckel´sche Kapelle.

Die Boeckelsche Kapelle in Helmstedt mit historischen Details


von Achim Klaffehn
Die Boeckelsche Kapelle in Helmstedt am Georg-Calixt-Platz wurde 1669 gestiftet. Sie erinnert an den dortigen Friedhof, der 1818 an die Parkstraße verlegt wurde. Die Kapelle steht mit der Rückseite unmittelbar an der mittelalterlichen Stadtmauer, die hier als Rest zu sehen ist.In der Kapelle wurden Mitglieder der Professorenfamilie Boeckel beigesetzt. In der Kapelle stehen 4 steinerne Särge.



Einer der an der Universität Helmstedt lehrender Professor war der Mediziner Johann Böckel. Er wurde im Jahr 1576 von Herzog Julius zum Medizinprofessor an die neugegründete Landesuniversität Helmstedt berufen. Er war dort maßgeblich an der Organisation und dem Aufbau der medizinischen Fakultät beteiligt. Nach dem Regierungswechsel 1589 kam es allerdings zu Spannungen mit dem jungen Herzog Heinrich Julius. Böckels Kritik an der Hexenverfolgung stieß auf das Missfallen des jungen Herzogs, der eine entgegengesetzte Haltung einnahm. Böckel zog sich in seine Heimatstadt Hamburg zurück, wo er 1605 verstarb. Er dürfte also nicht in der Grabkapelle beigesetzt sein.

Das Wirken des Professors Johann Böckel hinterließ allerdings noch eine weitere Spur. In einer Inschrift über dem Eingang zur Professorenprieche in St. Stedphani befand sich folgender Spruch: „ Diesen Sitz gab uns der fürsorgliche Böckel zum Gebrauch, als er zum zweiten Mal das Zepter unserer Schule führte. Wahrlich, der ist vor allen anderen der Unsterblichkeit würdig, der der Meinung ist, dass man das Gemeinwohl den Eigeninteressen voranstellen muss.“
Es ist jedoch noch ein weiterer Professor Böckel in den Analen der Universität zu finden. Die Kapelle geht auf Johann Gotthard Böcker zurück. Er wurde 1673 zum außerordentlichen Professor der Rechte an der Universität Helmstedt berufen. Nachdem er zum Doktor der Rechte promovierte übernahm er zusätzlich die Professur der Ethik in Helmstedt. Er ist wohl in der Grabkapelle beigesetzt. Dort ruht u.a. auch sein Schwiegervater Johann Eichel von Rautenkorn. Dieser war ebenfalls Professor in der juristischen Fakultät in Helmstedt.

Die Grablege am Georg-Calixt-Platz neben der St. Stephanikirche kann ebenfalls als touristisches Objekt zum Thema der ehemaligen Universitätsstadt genannt werden.

Foto: Achim Klaffehn

Die Region braucht ein S-Bahnnetz

nur so kann die Region Braunschweig - Wolfsburg - Salzgitter - Helmstedt - Goslar langfristig wachsen.

von Wulf Hein
Die Stadtplaner und Politiker aller größeren und kleineren Städte der Region sollten sich verstärkt für ein S-Bahnnetz einsetzen, das die Orte der Region Braunschweig besser und schneller verbindet. Der Bus sollte hier nur noch Zubringer für die S-Bahnstationen sein. Nur so wird in Zukunft Wachstum in der Region möglich sein.

Arbeitsplätze, wo auch qualifizierte Mitarbeiter benötigt werden, konzentrieren sich immer mehr in den Ballungszentren Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter. In den Städten wie Braunschweig und Wolfsburg wird dadurch der Wohnraum immer knapper, auch teuer und viele Arbeitnehmer müssen damit zwangsläufig mobil sein. Das geht mit dem Auto, aber teuer und nicht optimal für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber gleichermaßen. Ohne Stau geht im Berufsverkehr schon fast gar nichts mehr. Das bedeutet immer mehr Stress und damit weder gut für die Arbeit sowie für den Feierabend. Hinzu kommt: Bestimmt würden auch Besserverdiener in die Region ziehen wenn sie nicht jeden Tag im Verkehrsstau stehen müssten. Das wiederum wäre dann wiederum gut für die kleineren Orte wie Helmstedt, Königslutter, Schönigen oder die Harzregion. Für die Themen Klimaschutz, Feinstaub- und Schadstoffbelastung durch Autoabgase wäre es auch besser wenn wir ein S-Bahnnetz hätten.



Einfach die zukünftig mehr zu erwartende Mobilität mal zum Thema machen und dann auch über die Alternative S-Bahn reden. Das Thema auch nicht abwimmeln mit: Wer soll das bezahlen. Das Auto ist in der Summe viel teurer und S-Bahnen schaffen auch neue Arbeitsplätze.

Nach der eingeleiteten Energiewende wird es eine Mobilitäts- und Verkehrswende geben um den Klimazielen gerecht zu werden. Darauf sollte sich die Region schon heute vorbereiten und es nicht auf die lange Bank schieben. VW stellt die Weichen schon.

Eine Helmstedter Schleife zu boykottieren und einen Bahnhof in Lehre im Zusammenhang mit dem Ausbau der Weddeler-Schleife nicht zu wollen ist einfach nur dumm. Gerade auch dann wenn Braunschweig, Wolfsburg und der Landkreis Helmstedt in dieser Ecke gemeinsam neue Gewerbeflächen entwickeln wollen...

Lebenmittel Wulli

Info zur Coronazeit

Leider dürfen wir unseren Laden derzeit immer nur für 3 Personen öffen, dafür gibt es für jeden Kunden eine Rolle Toilettenpapier umsonst zum Einkauf dazu..

Beste Grüße
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Ideen für die Zukunft des Helmstedter Reviers

Der Wettbewerb, der den Strukturwandel in der Region fördern soll, geht weiter.

Auch im kommenden Jahr sollen Projekte und Initiativen, die den Strukturwandel im Helmstedter Revier befördern, finanzielle unterstützt werden. Hierzu sind alle Bürger, Unternehmen, Vereine und Verbände aufgerufen Ideen zu entwickeln. Im Regionalen Investitionskonzept des Reviers Helmstedt sind vier Zukunftsfelder definiert in zu denen Förderanträge gestellt werden können.

1. Junge Unternehmen – Neue Wege
2. Potenzialraum im Mitteleuropa
3. Revier Helmstedt als Landschaftslabor
4. Ausbildungsregion Revier Helmstedt


Weitere Themen und Ideen sollten berücksichtigt werden...


Weiter Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite
Beitrag zum Thema
2 Beiträge...
Walter - 02.07.2019 13:38 - 2
Durchgängiges Radwegekonzept. Mehr und sichere Fahrradabstellplätze in der Stadt-
Jan - 03.07.2019 10:43 - 3
preiswerten Wohnraum schaffen.
Meine Idee

Beitrag von (Name)

Keine Windkraft am Elm

Wir sind gegen die Zerstörung einer intakten Naturlandschaft

2018  -  Süpplingen in der Planung ...
Der Reginalverband Großraum Braunschweig
plant, auf dem Hagenberg insgesamt 13 über 200 Meter hohe Windkraftanlagen zu errichten. Keine 500 Meter vom Hagenhof entfernt, keine 2 km von Schickelsheim, Süpplingen, Sunstedt, Süpplingenburg und Lelm. Die 5 km Schutzzone um den Elm war gestern, heute wollen die Vertreter des ZGB nichts mehr davon wissen.

Weitere Informationen

gibt es auf der Internetseite der

Bügerinitiative für den Erhalt der
Kultur- und Naturlandschaft Elm - Lappwald

Helmstedter Geschichte....

Wie Bad Helmstedt entstand


von Agenda 21
Im Jahr 1751 machte der Medizienprofessor Dr. Johann Gottlob Krüger mit seinen Studenten einen Ausflug durch das “Brunnental“. Dabei fanden sie eine Quelle mit stark eisen- und schwefelhaltig Wasser. Gut gegen Gicht, Lähmungen und Rheumatismus. Die Geburtsstunde vom Gesundbrunnen und später Bad Helmstedt. Für Herzog Carl I (1713-1780) Grund genug 1755 ein Badehaus über der nach ihm benannten Carlsquelle zu errichten. Im Laufe der nächsten Jahre wurden weitere Quellen. Der Herzögliche Leibarzt, Dr. Johann Heinrich von Meibom war von der heilkräftigen Wirkung des Wassers überzeugt und setzte sich für den Ausbau und die Nutzung der Quelle ein. Es entstanden weitere Bade- und Gästehäuser. Der Kurbetrieb lief gut an. Es wurde ein Park angelegt, zwei Logierhäuser, ein Theater und als baulicher Höhepunkt der Wilhelms-Cursaal, der als Speisesaal diente. Von den Logierhäusern ist bis heute nur eines erhalten, das heutige Hotel Gesundbrunnen.
“Was sind wir Gott für Dank schuldig, dass er uns für so viele Gebrechen eine so vortrefliche Arzney umsonst und im Überfluß gegeben hat“. So beschrieb der Helmstedter Stadtphysikus Thedel von Hagen 1755 den neu entdeckten “vortreflichen martialischen Gesundbrunnen“ im Lappwald.

Im Laufe seiner Geschichte kam der Kurbetrieb mehrmals zum Erliegen, auch während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763).
1789 kaufte Dr. Conrad Gerecke, Oberamtmann der Domäne St. Ludgeri, das desolate Bad und ließ es bis 1795 zu einem herrschaftlichen Kuranwesen umbauen. Nach dessen Tod bereicherte Carl Julius Borcherdt den Kurbetrieb mit einem weiteren geistlichen Vergnügen: das Brunnentheater wurde eröffnet. Später hielt auch das Glücksspiel Einzug.

So wie unser Kurbad die Besitzer wechselte, so wurde ihm mit den jeweils amtierenden Herzögen neue Namen verliehen. Die Carls-Quelle wurde zum Ferdinandsbad, denn ab 1844 hieß der neue Besitzer Carl Ferdinand Meier.

Das Bad hat immer wieder Höhen und Tiefen erlebt. Die Dritte Blütezeit war von 1870 bis 1994. Ein Konsortium aus Braunschweiger und Magdeburger Kaufleuten wollte den Kurbetrieb wieder aufleben lassen. Friedrich Wilhelm Schöttler baute 1869 als zweite Gaststätte die Villa Waldfriede, den heutigen Quellenhof und errichtete sich ein Denkmal: das Löwendenkmal, zur Erinnerung an gefallene Braunschweiger Soldaten. In dieser Zeit entstanden auch die Landvillen, die heute noch zu sehen sind. Das Theaterleben im Brunnental blühte auf.

War eigentlich klar

das der Landkreis eine Absage für die Ansiedlung des Batterieforschungszentrums bekommt.


von Wulf Hein
Einzig vielleicht hätte Lehre wegen der Nähe zu Braunschweig und Wolfsburg eine Chance gehabt. Allen anderen Standorte im Landkreis Helmstedt sind zu weit entfernt von der TU-Braunschweig und damit von qualifizierten Mitarbeitern.

Im Landkreis Helmstedt fehlt die Infrastruktur zum pendeln in beide Richtungen. Weder mit dem ÖPNV noch mit dem Auto funktioniert das penden zum Arbeitsplatz, zur UNI oder nur mal um durch den Elm oder Lappwald zu laufen. Im Gegenteil es dauert täglich länger, wird gefährlicher und stressiger in die Oberzentren zur Arbeit zu pendeln und wer will schon gestresste Mitarbeiter am Morgen und gestresste Ehemänner und Ehefrauen am Abend. Die A2 und A39 um jeweils eine Spur zu erweitern ist keine Lösung, da die angefahren Orte wie Hannover, Braunschweig oder auch Wolfsbug zu den Stoßzeiten den Verkehr nicht mehr aufnehmen können und die Autos dann hier im Stau stehen was auch für Busse gilt.

Wenn der Landkreis und im besondern das alte Kohlerevier ein Chance bekommen soll, dann sollte man ernsthaft darüber nachdenken die Vorrausetzungen für eine bessere Mobilität zu schaffen. Wobei, ich denke mal, das Auto nicht die Lösung für die Zukunft sein kann, auch wenn man meint, hier in der Region mit anderen Lösungen Arbeistplätze zu verlieren. Eine andere Mobilität schafft bestimmt auch ehr neue Arbeitsplätze im Landkreis als die Situation jetzt. Der Klimawandel steht vor der Tür und die Städte ersticken langsam. Über die Krankheiten die hierdurch entstehen können mag ich gar nicht nachdenken. Muß jetzt schon immer Husten wenn die Autos an der Ampel anfahren. Egal ob Diesel der Benziner...

Eine Anmerkung noch:
Die Infratruktur für eine Mobilität mit der Bahn war hier in der Region schon mal gut entwickelt. Ist allerdings lange her. Man hat sie zu Gunsten des Autos verkümmern lassen. Es wird Zeit darüber nachzudenken die alten Strecken wieder aufblühen zu lassen ansonsten wird die Region und im besonderen der Landkreis Helmstedt verkümmern.

Die Grünen sind für Windräder am Lappwaldsee und am Elm bei Süpplingen

In der Tourismusregion Nord und Ostsee stehen doch auch welche...


von Wulf Hein
Das Winräder an Nord- und Ostsee stehen, sogar im Meer, muß hier noch lange nicht gehen.

Nord- und Ostsee haben flache Küsten. Die Sicht auf die Windräder ist eine ganz andere als die in hügligen Landschaften wie der Elmregion und Lappwaldsee. Die Landschaft hier könnte man als "Die Toskana Norddeutschlands" bezeichnen.

An Nord- und Ostsee haben die Windparks vielerorts durch die Blickwinkel ihren eigene Charme. In hügligen engen Landschaften wie zwischen Elm und Lappwald wirkt das Gesamtbild mit Windrädern eher unruhig und bedrohlich. Gerade auch dann, wenn Windräder an Straßen und in Ortsnähe stehen. Die Windräder am Lappwaldsee bzw. dahinter im zusammenwirken mit den Hochspannungsmasten empfinde ich in der Landschaft eher störend als schön anzusehen. Für einen Tourismusregion die sich hier in der Region entwickeln soll eher kontraproduktiv, so schön der Umstieg auf erneuerbare Energie auch sein mag Herr Hansmann (Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag). Man muss es alledings auch sehen was zerstört wird und da weiß ich aus Erfahrung, dass viele Planer das nicht sehen oder nicht sehen wollen weil andere Interessen im Raum stehen.

Die Region konnte sich mit den Kraftwerken Harbke, Offleben und Buschhaus kaum weiterentwickeln. Hat nach der Schließung auch kaum eine Chance hier wieder größere Industrien anzusiedeln. Der Tourismus dagegen ist eine Chance, die nicht durch Zerstörung des Landschaftsbildes mit Windräder kaputtgemacht werden sollte.

Die benachbarte Müllverbrennungsanlage ist sicherlich auch nicht der Hit für die Region und wenn der Klärschlamm noch dazu kommt wird es mit Sicherheit auch nicht einfacher die Region für andere umweltfreundlichere Betriebe attraktiv zu machen. Daher ist die Tourismusförderung und Entwicklung eine Chance für den gesamten Landkreis. Landrat Gerhard Radeck setzt hier schon auf das richtige Pferd.

Nur weil bei den Grünen die erneuerbare Energie mit ganz oben auf der Agenda steht heißt das nicht, dass es für alle Regionen gleichermaßen gut ist. Gutes ist nicht immer gut.

Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr beschäftigt sich mit der digitalen Mobilität

Aktiv im JFBZ

von Achim Klaffehn
Surfen im Internet durch die Mitglieder des Arbeitskreis „Senioren als Vorbild im Straßenverkehr“
Einmal im Monat kommen über 20 Senioren des Arbeitskreises zusammen um sich auch gegenüber der digitalen Welt zu öffnen oder ihre Fähigkeiten zu erweitern. Das wiederkehrende Training am Computer oder mit dem Handy soll dazu führen, dass die Senioren im Internet sicher Handlungen durchführen können, die man in Zukunft auch als Senior beherrschen muss. Das beginnt bei der Informationsbeschaffung, bei Bestellungen im Internet, bei Reisebuchungen und endet wohl auch bei der Verwaltung eines Inlinekontos.

Durch das regelmäßige Treffen kommen die Mitglieder des Arbeitskreises in kleinen Schritten voran. Im Jugend- Freizeit und Bildungszentrum (JFZB) verlieren sie durch gemeinsames Handeln an den Rechnern, die die Leiterin des JFBZ, Denise Kuhnt, zur Verfügung stellt, die Scheu. Achim Klaffehn zeigte in der Aprilsitzung wie man bestimmte Sachverhalte durch Abfragen oder Eingaben finden kann, um sie ggf auf dem Rechner zu speichern. Ein Suchbeispiel war die Berichterstattung über den Arbeitskreis im Netz. Es fanden sich Einträge unter Hallo-Helmstedt, unser38 und Regionalheute. Wenn man erst einmal den Zugang zum Internet erkundet hat kann man daraus auch Alltagserleichterungen erzielen, erläuterte Wolfgang Schmidt der Leiter des Arbeitskreises Senioren als Vorbild im Straßenverkehr. Die Serie praktischer Übungen wird auch in den zukünftigen Sitzungen fortgesetzt.

Foto JPG: Je nach dem Wissensstand übten Senioren des Arbeitskreises an den Rechnern des JFBZ. Im Vordergrund Wolfgang Schmidt (Leiter der Gruppe).

Bewertung der neuen Parkplatzmarkierungen auf dem Theaterparkplatz

Der Arbeitskreis sieht die Neuigkeit skeptisch

von Achim Klaffehn
© Achim Klaffehn
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr hat im Rahmen ihres Schwerpunktprogramms „Parken in Helmstedt“ den neu gestalteten Parkplatz am Brunnentheater kritisch in Augenschein genommen

Während der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr auf dem Theaterparkplatz im Brunnental zum Grillen trafen, hatten die Mitglieder gleichzeitig die Möglichkeit die neuen Markierungen in Augenschein zu nehmen. Zufällig war zur gleichen Zeit auch der Vorsitzende des Theaterfördervereins Henry Walter vor Ort, dass durch die Parkplatzmarkierung künftig mehr Fahrzeuge abgestellt werden können und gleichzeitig eine positive Ordnung erreicht wird.

Objektiv blieb festzustellen, dass aufgrund der Markierungen nun auch Fahrgassen festgelegt wurden von denen aus Fahrzeuge parallel zum Theatergebäude einrangiert werden müssen. Allein die Gassen gehen zu Lasten der Stellflächenmenge. Am 15. September zur Spielzeiteröffnung oder einer der folgenden Vorstellungen wird man praktisch sehen, ob die Versprechungen des Fördervereins in Erfüllung gehen.

Wolfgang Schmidt erläuterte als ehemaliger Polizeibeamter vor Ort, dass bei fehlender Markierung durch eine Verkehrsregelung der Polizei und später durch die Feuerwehr der ganze Platz bis auf die Feuerwehrzufahrten zugestellt werden konnte. Die Fahrzeuge standen dabei mit der Schnauze Richtung Theater und in Dreier- oder Viererreihen hintereinander. Das war eine hinzunehmende Unordnung, denn alle die etwa gleichzeitig kamen wollten auch gleichzeitig wegfahren. Das wurde gern akzeptiert, weil man das Fahrzeug in der Nähe des Theaters abstellen konnte und nicht 500 Meter oder mehr in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter laufen musste.
Eine so enge Nutzung ist bei den jetzt markierten Parkboxen nicht möglich. Außerdem begeht man jetzt eine Ordnungswidrigkeit, wenn man sich nicht an die vorgegeben Parkordnung hält.

Die Senioren parkten ihre Fahrzeuge erstmals nach der neuen Ordnung und es war dabei nicht zu übersehen, dass die amtlichen Parkboxen mehr Platz zur Verfügung hat als wenn man dicht gedrängt ohne Markierung parkt.

Aber folgendes fiel zusätzlich auf und sollte noch angepasst werden.
An der Westseite sind einige Plätze durch amtliche Verkehrszeichen im Sinne der Tourismusförderung der Stadt Helmstedt, als Wohnmobilparkplätze ausgewiesen. Tatsächlich können sich die Wohnmobilisten nicht an die Parkordnung halten, denn der Bereich ist ebenfalls mit Parkboxen für Pkw gestaltet. Zur Zeit der Beobachtung stand dort ein Wohnmobil eines Touristen aus dem Hevelland. Ihm blieb nichts anderes übrig als über mehrere Pkw-Stellflächen hinweg abzustellen. Solche Ergebnisse sollte eine vorgegebene Ordnung nicht herbeiführen.

Während der Besichtigung parkten zwei Fahrzeuge neben dem Theater, deren Nutzer das schöne Brunnental besuchten. Sie hatten die dortige Markierung total missverstanden, denn sie meinten der Seitenstreifen neben der Fahrbahn sei ein Parkstreifen.



Tatsächlich sollte dort ein absolutes Haltverbot gelten um die Feuerwehrzufahrt freizuhalten. Die Pkw-Nutzer glaubten, das absolute Haltverbot würde sich auf die markierte Fahrbahn beziehen.

Wenn man den Seitenstreifen von der Nutzung ausschließen möchte, wird eine Sperrflächenmarkierung empfohlen.

Ein weiterer Verbeserungsvorschlag des Arbeitskreises ist: Die Fahrgassen mit Pfeilmarkierungen hervorzuheben.

Auch die Frage eines Linienbusses oder eines speziellen Theaterbusses, für den es aufgrund der Markierungen keine Haltestellenmöglichkeit gibt, sprachen sich etliche Teilnehmer aus.

Die Skepsis gegenüber einer positiven Wirkung durch die Parkplatzwirkung wurde einhellig geäußert.

Fotos: Achim Klaffehn

Abriss im Oktober 2018

Damit ist wieder ein Stück Geschichte von Helmstedt weg..

Das alte, unter Denkmalschutz stehende Kontorgebäude "Gebrüder Witten" am Harbker Weg soll im Oktotober abgerissen werden.

1. Tourismustag in Helmstedt

Der Dehora-Verband und der Landkreis laden ein.

Der 1. Toursimustag findet am 6.Mai 2020 im Juleum statt. Eine Expertin und zwei weitere Experten werden berichten welche touristischen Entwicklungen es für Helmstedt und die Region geben könnte.

Jeder interessierte Bürger ist willkommen.

Veranstalter:
Deoga-Verband und der Landkreis Helmstedt.

Veranstaltungsort:
Juleum
Collegienplatz 1
38350 Helmstedt

Die letzten Wahrheiten

Lesung des Buchhändlers Martin Wandersleb.


Witziges und Gewitztes zu aktuellen Themen unterstützt mit der Musik von Musikern aus der Region.

Am 24.02.2020  ab 19 Uhr

Eintritt: 5,- €

Veranstalter:
Buchhandlung Wandersleb
Holzberg 22
38350 Helmstedt

Veranstaltungsort:
Gaststätte Zum Hausmannsturm
Juliusstraße 6, 38350 Helmstedt

Zum Thema Klimawandel.

Experten empfehlen Tempolimit auf Autobahnen.


Anmerkungen von Wulf Hein
Experten einer Berliner Regierungskommission schlagen ein Tempolimit auf Autobahnen, eine höhe Dieselsteuer und Quoten für Elektroautos vor um den Klimawandel besser in den Griff zu bekommen.

Meine Meinung dazu...

Eine höhere Dieselsteuer ist ja leicht umzusetzen. Die Verlierer dabei sind, wie jetzt schon, die Dieselbesitzer. Quoten für Elektroautos wird noch nicht funktionieren, da die Ladestruktur für Elektroautos, wie die Tankstellen für Benziner, noch nicht existiert und auch in absehbarer Zeit nicht existieren werden weil die Flächen derzeit gar nicht verfügbar sind. (Ein E-Auto kann man nicht in 5 Minuten tanken). Ich denke die Experten wissen das auch.

Bleibt noch über: Das Thema Tempolimit auf Autobahnen um kurzfristig was für den Klimawandel zu tun. Kostet nichts und hat auch noch den Nebeneffekt, dass der Stress, verusacht durch die Raser auf unseren Autobahnen gemildert wird und dadurch bestimmt auch weniger Unfälle passiere. Bei den regelmäßigen Unfällen, gerade hier bei uns auf der A2, ist eine Begrenzung der Geschwindigkeit schon längst fällig..

Warum also nicht schnellstens ein Tempolimit auf Autobahnen einführen?

Wird sicherlich einigen Lobbyisten und Autofahrern nicht gefallen aber vielen Autofahren mit nicht so leistungsstarken Autos bestimmt.

Also dran bleiben am Thema wenn man zukünftig stressfreier und sicherer über unsere Autobahnen zur Arbeit oder auch in den Urlaub fahren möchte und dabei auch gleichzeitig noch was für den Klimawandel tut.

23. Stadtlauf Rund um die Wälle

Für Jung und Alt.....

Am 25.04.2020

Am Helmstedter Stadtlauf Rund um die Wälle sind alle Generationen beteiligt.

Der Start für die jüngsten Teilnehmern und der kürzeste Stecke von 300m startet um 14:30. Gestartet wird am Hausmannsturm,ab der Neumärker zwischen Schützen- und Batteriewall. Danach wird der Lauf "Einmal rum" gestartet. Das sind 2,5 Kilometer. Weiter geht es mit 2 mal um die Wälle und danach für die ganz Harten 4 mal (10km) rum.

Die Anmeldung kann online erfolgen.

Veranstalter
SV Emmerstedt 1919 e. V.
Sportplatzstraße 7
38350 Helmstedt
© wdh

Öffentliche Stadtführung

Entdecken Sie die Stadt zu Fuß....

Sie erfahren etwas über die bewegte Geschichte Helmstedts von einer geschulten Stadtführerin.

Treffpunkt:
Rathaus, Markt 1

Nächste Termine am 04.04.2020 und am 02.05.2020
von 10:30 bis 12 Uhr

Teilnehmerbeitrag:
3,- € (ab 7 Jahren)

Eine Anmeldung ist wünschenswert. Eine spontane Teilname aber auch möglich.

Telefon: 05351 17-1717
E-Mail: tourismus(at)stadt-helmstedt.de
Rathaus, Markt 1

Erinnerung an die Bergbauregion wach halten

Fritz Pietrek plant ein BKB-Museum in Helmstedt

von Wulf Hein
Helmstedt. Der Kohlebergbau hat die Region seit seiner Begründung im Jahr 1873 geprägt und blickt somit auf eine über 145jährige Geschichte zurück. 1950 gab es über 7000 Arbeitsplätze allein im Bergbau hier in der Region. Selbst nach der „Deutsche Teilung“ fand der Bergbau grenzübergreifend statt. Heute ist die BKB ist Vergangenheit. Im Jahr 2000 wurden durch Umstrukturierung die Braunschweigischen Kohlenbergwerke (BKB) ein Teil des Eon-Konzerns. Im Jahr 2008 wurde die BKB ganz geschlossen. Nur wenige Arbeitsplätze sind – unter neuer Führung - in der Bereithaltung des Braunkohlekraftwerkes Buschhaus und in der Rekultivierung des Tagesbaus noch erhalten geblieben. All diese Arbeitsplätze werden mit Beendigung der Rekultivierungsmaßnahmen und des Kraftwerkes Buschhaus komplett entfallen.


Foto:privat

Als Zeitzeuge und Bergingenieur im Ruhestand ist es Fritz Pietrek eine Herzangelegenheit, dass nicht auch noch die Geschichte der Region verloren geht. Der Traum des begeisterten Bergmannes ist es, die Vergangenheit der Region in einem Bergbaumuseum zu bewahren. Unterstützung erhält Fritz Pietrek durch seine Söhne Andreas und Rüdiger Pietrek, die ebenfalls gelernte Bergleute sind.

Der Grundvoraussetzungen für ein Museum sind vorhanden. Öffentliche Zuschüsse braucht die Familie nicht. Werbung durch die Stadt, dem Einzelhandel für das Museum würde natürliche ein Motor für das Projekt sein und damit auch für den Tourismus.

Das Haus für ein BKB-Museum in der Altstadt gehört einem Sohn der Familie. Ein historisches Professorenhaus in der Collegienstraße. Im Erdgeschoss und im Kellergewölbe des Hauses soll das Museum entstehen. Ausstellungsstücke wie Werkzeuge, Grubenlichter, die damalige Arbeitskleidung, alte Fotos und eben viel Wissen aus eigener Erfahrung wie es mal war, sind vorhanden. Und wenn der eine oder andere BKBler noch alte Hinterlassenschaften zum Bergbau hat und an das Museum abgeben möchte, dann einfach mal bei Fritz Pietrek anrufen. Die Nummer steht im Telefonbuch.

Handynutzung im Brunnental nicht möglich

Damit gibt es auch keine wirklich funktionieren Busverbindung vom Brunnental nach Helmstedt

von Achim Klaffehn
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr wünscht eine schnelle Beseitigung des Funklochs im Bad Helmstedt

Während einer Sonderveranstaltung der Senioren im Brunnental und eine Nachbereitung im Jugend-Freizeit- und Bildungszentrum wurde deutlich, dass das Fehlen eines Netzes für Handys im gesamten Brunnental auch für die Tourismusbelebung ehr problematisch sein kann.

Bei der Betrachtung des Parkplatzes wurde die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass es schnell mal zu einem Parkplatzrempler kommen kann. Eine Information der Polizei ist dann leider über das Handynetz nicht möglich. Auch ein Notarzt bzw. auch eine andere Hilfsperson konnte an diesem Tag nach einem kleinen Unfall mit dem Handy nicht angerufen werden.

Während des Spazierganges durch das Brunnental fiel den Senioren in dem Zusammenhang ein weiterer Mangel und ein Kuriosum auf.

Auf der Durchgangsstraße von Helmstedt nach Beendorf sind im Brunnental 3 Bushaltestellenpaare nach modernem Standard mit sogenannten Kasseler-Borden ausgebaut. Dieser Ausbau dient dazu, dass es Behinderten ermöglicht wird in Linienbusse einzusteigen. Ein solcher Ausbau fehlt in Helmstedt noch an sehr vielen Stellen.



Hier im Brunnental stellt sich aber heraus, dass ein Linienbusverkehr nur vorgetäuscht wird. Die Linie 399 verkehrt an allen angegebenen Zeiten als Anruf-Linien-Taxi (ALT) und in einem Fall auch als Kleinbus.

Auf Strecken auf denen nur wenige Fahrgäste mitfahren möchten ist die Fahrt mit einem normalen Omnibus unwirtschaftlich. In diesen Fällen ergänzt das Anruf-Linien-Taxi den Omnibusverkehr. Das Taxi fährt nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Der Einstieg erfolgt an den ausgewiesenen Haltestellen.

Wenn man vor der Haltestelle steht, kann man lesen. Dass man das Anruf-Linien-Taxi mindestens 45 Minuten vor der Abfahrtzeit unter der Servicenummer 0800-333 2020 (KVG Buchungszentrale) anmelden muss. An Schultagen kommt auch die Möglichkeit mit einem Kleinbus mit begrenzter Fahrgastzahl zu fahren. Auch hier ist eine rechtzeitige Anmeldung bei der Firma Knigge, 05351 / 399185, erforderlich.


Keine Handynetz vorhanden....

Wenn man das nun beispielsweise als Tourist und Wanderer mit dem Bus in Richtung Stadt fahren möchte und begriffen hat, dass kein Linienbus fährt, nur ein Anruf-Linien-Taxi (Alt), greift man zum Telefon und stellt an allen Bushaltestellen fest, es existiert kein Handynetz und eine Telefonzelle gibt es auch nicht. Es ist sicher umweltfreundlich dann die wenigen Kilometer nach Helmstedt zu wandern aber manchmal geht es auch nicht, z.B. wenn man sich verletzt hat oder einfach nur nicht mehr laufen kann weil man schon so lange unterwegs ist und eigendlich eingeplant hatte vom Brunnental aus mit dem Bus nach Helmstedt zu fahren.

Nicht zu verstehen ist, als man das das Anruf-Linien-Taxi (ALT) mal eingerichtet hat, nicht mal auszuprobiert hat, ob die Telefonverbindung mit dem Handy vom Brunnental auch klappt. Einzige Erklärung, es gab, als die Strecke für das Anruf-Linien-Taxi (ALT) eingegerichtet wurde, noch Telefonzellen im Brunnental. Telefonzellen gib es hier heute nicht mehr, darum bitten wir um das Ende der handyfreien Zone am ehemaligen Zonenrand.

Fotos: Achim Klaffehn

Warum das Auto aus den Innenstädten verschwinden wird

Der Stern schreibt: Auf Dauer lohnt sich das eigene Auto in der Innenstadt kaum noch.


Bei vielen jüngeren Leuten verschwindet das Auto immer mehr aus dem Bewusstsein.

Darum sollte das Thema autofreie Innenstadt gerade auch bei kleineren Städten wie Helmstedt eine Thema sein. Mag paradox klingen, aber eine autofreie Innenstadt kann und wird auch zur Belebung des Tourismus beitragen und damit dem ansässigen Einzelhandel kleiner Innenstädte wieder eine Chance geben.

Was machen mit den 90 Millionen Euro ?

Ein Vorschlag


Beitrag von Wulf Hein
Für den Strukturwandel soll der Lankreis Helmstedt 90 Millonen Euro bekommen. So steht es im Eckpunktepapier, das der Bundestag am 22. Mai 2019 beschlossen hat.

Ein wichtiges Strukturprojekt ist in meinen Augen die Infrastruktur der Region zu reparieren, zu verbessern und damit die Region voranzubringen. In Schöningen genauso wie in Helmstedt. Dazu gehören Schulen, Kindergärten, gute Straßen über Land und in den Ortschaften, Radwege die man auch nutzen kann, auch ein gut abgestimmter ÖPNV in Verbindung mit einer S-Bahn für die gesamte Region Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter, Helmstedt, etc..

...Vorbei...

Nicht zu vergessen:
Alleinstellungsmerkmale für die Ortschaften hervorzuheben um damit dem Tourismus für die Region eine echte Chance zu geben. Helmstedt, Königslutter und auch Schöningen sind eingebettet in eine einfach tolle Landschaft (Toskana des Nordens), das gilt es zu nutzen nach dem die Braunkohlezeit mit ihren Industrieanlagen am Ende ist. Die BKB-Zeiten mit über 3000 Arbeitsplätzen sind vorbei und werden auch durch neue Gewerbeansiedlungen in dieser Größenordnung nicht wieder entstehen. Innovativer scheint es mir zu sein, Projekte zu entwickeln, damit Menschen, auch Besserverdienende, die heute in Braunschweig und Wolfsburg arbeiten, Lust bekommen hier im Landkreis Helmstedt zu wohnen.

Wohnen wieder mehr Menschen in der Region, die auf dem Arbeitsmarkt dringend benötigt werden, dann besteht auch die Chance, dass sich Betriebe im Landkreis Helmstedt von sich aus ansiedeln möchten wenn sie hier auch Mitarbeiter finden. Das funktioniert nur, wenn die Infrastruktur für Neubürger stimmig ist. Mehr gut verdienen Bürger in der Region erhöhen die Kaufkraft für den Einzelhandel und sorgen für eine höhere Einkommensteuer und das wiederum ist gut für die Gemeinden im Landkreis.

Ich denke Batterierecycling, Müllverbrennung und Phosphatgewinnung, zwischen vielleicht einer neuen Seenlandschaft als Erholungsgebiet, sollten mit diesen Mitteln nicht gefördert werden. Mit Müllverbrennung und Batterierecycling wird die Region für Menschen, die hier hinziehen möchten, nicht unbedingt aufgewertet. Diese Betriebe schaffen mit Sicherheit, durch einen hohen Automatisierungsgrad, auch nicht die Menge an Arbeitsplätzen die man vielleicht erwartet.

Daher meine ich, der Landkreis Helmstedt sollte das Thema Wohn- und Tourismusregion ganz oben auf die Agenda setzen und hierfür Beträge aus dem 90 Millionen Topf einsetzten. Dabei sollte die Politik auch nicht vergessen, dass in den kommenden Jahren die Mobilitätsanforderungen weiter steigen werden und hierfür auch vor gedacht werden sollte welche Maßnahmen erforderlich und finanziert werden müssen. Stichworte: Überfüllte Straßen und Klimawandel.

Der ADAC Ortsclub würdigte 50 Jahre Fußgängerzone bei der Braunkohlwanderung

Das Mitglied Ralf Pinkernelle wurde für 50 Jahre im ADAC geehrt


von Achim Klaffehn
Braunkohlwanderung des ADAC Ortsclubs Helmstedt mit Aufstieg in den Hausmannsturm

Der ADAC-Ortsclub Helmstedt, hat eine Braunkohlwanderung der besonderen Art durchgeführt. An der zweistündigen Gesundheits- und Wissenstour am Sonntagvormittag beteiligten sich etwa 20 ADAC Ortsclubmitglieder bei eisiger Kälte. Fast der gesamte Vorstand des Clubs nahm an der Route, welche die Stadtführerin Rosemarie Pohl ausgearbeitet hatte, teil. Die erste Teilstrecke führte in das Umfeld des Juleums und erreichte dann über den Markt die Neumärker Straße. Dort würdigte Rosemarie Pohl die 50 Jahre der Fußgängerzone. Als Highlight wurde dann der Hausmannsturm besucht, der historisch die Reichs- und Bundesstraße überspannte und absicherte und nun touristisch wertvoller Bestandteil der Fußgängerzone ist.

Nach der Wanderung vergrößerte sich die Gruppe auf 30 Personen, die dann gemeinsam im Juliusbad-Restaurant am Braunkohlessen teilnahmen. Im Rahmen der Veranstaltung ehrte der Vorsitzende des Ortsclubs, Heinz Bottke, das Clubmitglied Ralf Pinkernelle mit einer Urkunde und der goldenen Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft im ADAC.

Foto Achim Klaffehn , ADAC Gruppe vor dem Ersteigen des Hausmannsturms, Ehrung von Ralf Pinkernelle durch den Vorsitzenden Heinz Bottke, Der Aufstieg in den Hausmannsturm war Bestandteil der Braunkohlwanderung.
Hausmannsturm© Achim Klaffehn

Die Burgpassage soll zur Twete werden...

Ein Umbau der Burgpassage steht bevor.

2018  -  Burgpassage in Braunschweig
Die Überdachung der jetzigen Burgpassage soll abgerissen und die Passage dabei in Burggasse unbenannt werden.

Da der Namenszusatz "Gasse" in Braunschweigs Innenstadt eher nicht üblich ist und sich auch schon Bürger gemeldet haben das "Gasse" nicht so gut für die Innenstadt passt. Nun soll geprüft werden, ob der neue Durchgang nach einem SPD-Vorschlag nicht auch "Burgtwete" oder "Am Burgmühlengraben" heißen kann.

Warten wir es ab wie entschieden wird.

Besuch des Arbeitskreises Senioren als Vorbild im Straßenverkehr bei der Polizei

Sicherheitsempfinden


von Achim Klaffehn
Die gefühlte Sicherheit unterscheidet sich von der realen Sicherheit
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr traf sich im Polizeikommissariat Helmstedt und wurde dort vom Präventionsbeamten, Harald Grothe, im großen Besprechungsraum empfangen.

Harald Grothe stellte über eine Vielzahl von Dokumenten, die über den Beamer an die Wand geworfen wurden, die den Senioren einen Überblick über die Entwicklung der Kriminalität aufzeigen sollten. Es ging darum darzustellen, dass die gefühlte Sicherheit nicht mit der tatsächlichen Sicherheit übereinstimmt. Der Grundsatz, dass früher alles besser und sicherer war, konnte nicht bestätigt werden. Seit 20 Jahren haben wir eine etwa gleichbleibende Zahl der erfassten Kriminaldelikte. Viele Straftaten nahmen ab andere stiegen an. Wohnungseinbrüche erreichten 2017 allerdings einen hohen Stand der auch über dem Durchschnitt lag.

Allerdings ist die amtliche Statistik nicht allein ausschlaggebend ob sich jemand an seinem Wohnort sicher fühlt. Nicht alle Delikte werden angezeigt. Bei einzelnen Straftaten gibt es eine hohe Dunkelziffer. Ein Beispiel ist die häusliche Gewalt. In der Statistik für den Landkreis Helmstedt sind 200 Straftaten polizeilich erfasst. Bei einer Umrechnung unter Einbeziehung der Dunkelziffer hat es tatsächlich 2.400 Taten dieser Art gegeben. Bei Wohnungseinbrüchen ist die Dunkelziffer beispielsweise gravierend kleiner. Bei 205 angezeigten Taten wird es real 258 tatsächliche Ereignisse gegeben haben.

Interessant ist auch der Umstand, dass die Zahl der Gewaltakte die der Jugend zur Last gelegt werden, nicht angestiegen sondern zurückgegangen sind. Dieser Umstand wird auf die gewaltfreie Erziehung zurückgeführt. § 1631 BGB schreibt seit dem 2. November 2000 die Gewaltlosigkeit vor. Der Rohrstock in den Schulen wurde abgeschafft und der Klapps von Vater oder Mutter, der ja nicht geschadet hat, ist nicht mehr erlaubt. Es gibt dadurch weniger erlebte Gewalt in den Familien, in den Schulen oder bei Lehreherren. Auch andere Möglichkeiten der Konfliktlösung werden erlernt.

Senioren sind nur eine Minderheit wenn man die Straftaten daraufhin betrachtet, wer Opfer war.

In einem weiteren Block wurde dargestellt was man als Senior sinnvoll tun kann, um sich gegen Straftaten zu wappnen. Eine Bewaffnung hilft eher nicht. Besser ist es ein gesundes Misstrauen zu entwickeln, dunkle oder einsame Orte zu vermeiden, gemeinsame Heimwege zu organisieren sowie Wertgegenstände nicht in der Umhängetasche oder der hinteren Hosentasche mitzunehmen. Grothe führte auch ein Taschenalarmberät und die Möglichkeit mit dem Handy 110 anzurufen und schnelle Hilfe zu bekommen. Auch effektive Möglichkeiten, wie man sein Zuhause gegen Einbrecher oder Betrüger abschotten kann, wurden dem Arbeitskreis dargestellt.

Im Landkreis Helmstedt kann man sich nicht nur subjektiv sondern auch tatsächlich relativ sicher sein, nicht in einen Kriminalfall verwickelt zu werden.
Wolfgang Schmidt bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei Polizeihauptkommissar Harald Grothe.

Foto JPG: Harald Grothe und Wolfgang Schmidt und Arbeitskreismitglieder im Besprechungsraum des Polizeikommissariats Helmstedt

Eine gute Idee für Buschhaus

Forschungsstandort für Aufwindkraftwerke


In einem Aufwindkraftwerk wird Luft von der Sonne erwärmt und steigt wegen natürlicher Konvektion in einem Kamin auf. Eine oder mehrere Turbinen im Turm erzeugen aus dieser Luftströmung elektrischen Strom.

Der Schornstein in Buschhaus wäre, gerade wegen seiner Höhe, für Forschungszwecke gut geeignet. Hinzu kommt, dass die Infrastruktur um den Strom ins Netz zu leiten vorhanden ist.

Der Turm brauchte nicht abgerissen zu werden sondern könnte für Forschungszwecke sinnvoll genutzt werden.

Aufwindkraftwerke könnten eine Exportschlager für Deutschland in Länder werden, die genügen Sonnenenergie haben, z.B. Afrika, Südamerika. Aufwindkraftwerke produzieren keine CO2, sind kostengünstig zu bauen und geben diesen Ländern die Chance günstig Strom zu erzeugen.

Für die Region bleibt ein weit sichtbares Wahrzeichen erhalten.
Beitrag vom: 10.02.2020

Der Lappwaldsee heute

von der Harbker Seite aus gesehen...

Mach dir selbst ein Bild ob Du das mit den Windrädern in der Elm-Lappwaldregion so schön findest und hier Urlaub zum Wanderen machen möchtest.

Fachwerkhäuser in Helmstedt Kirchstraße / Papenberg

Ein eindrucksvolles Fachwerkensemble am Papenberg


von Achim Klaffehn
Helmstedt wird an der Ecke Papenberg Kirchstraße der Nominierung als Fachwerksstadt gerecht. Sicher gibt es andere Fachwerkhäuser, die aufgrund der Verzierungen und Kragungen eindrucksvoller sind. Die Ecke vor der Kirche St. Stephani spiegelt die Vergangenheit der kirchlichen Nutzung des Bereichs wieder. Viele Gebäude des Papenbergplatzes standen ursprünglich im Besitz der Kirche. In dem Gebäude Kirchstraße 2 kannte ich noch die Nutzung durch den Kirchenverband der lutherisch evangelischen Kirche unter Leitung von Dieter Bruns. In diesem Gebäude waren eine Sozialstation und die Friedhofsverwaltung untergebracht.



Das Eckgebäude stammt vermutlich aus dem Jahr 1822. Eine Balkeninschrift weist das jedenfalls so aus. Dort kann man auch lesen: „Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“

Das angrenzende höhere Gebäude auf dem Papenberg fiel durch eine Verzierung mit gekreuzten Bischhofstäben ins Auge. Der Papenbergplatz vor diesem alten Fachwerkgehäuse ist historisch mit Kopfsteinen gepflastert.
Konkrete historische Unterlagen habe ich nicht gefunden uns sind mir nicht bekannt.

Tano.G. Neurer(Facebook) erläuterte:
„Das ist das sogenannte 2. Predigerhaus von St. Stephani. Das 1. Predigerhaus war das Haus rechts davon, Papenberg 14. Nach alten Unterlagen ist das Haus einst mit einem Satteldach gebaut worden. Im Archiv finden sich auch historische Bauunterlagen.“

Foto: Achim Klaffen.

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Parkplatzwegweisung in Helmstedt

Dokumentation durch Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr

von Achim Klaffehn
„Parken in Helmstedt“

Im Rahmen der Sitzung der Senioren als Vorbild im Straßenverkehr berichtete Rolf Grimme über die Ergebnisse des Arbeitskreises „Wegweisung“. Bis auf einige Verdeckungen (z.B. durch ein Hinweisschild auf den „Lappwaldsee“ und den bereits bekannt gemachten Mängeln bezüglich der Parkhäuser Gröpern oder Edelhöfe) ist die Wegweisung gut.
In der Diskussion wurde festgestellt, dass die Parkwegweisung fast ausschließlich für Ortsfremde sinnvoll ist. Fahrzeugführer aus dem Nahbereich, Berufspendler und selbst regelmäßige Besucher der Kreisstadt fahren die ihnen bekannten Bereiche eher gewohnheitsmäßig bzw. ortskundig an. Eine Verbesserung könnte durch eine Parkwegweisung mit „Mehrwert“ erzielt werden, wie es in einigen Großstädten bereits geschieht. Dort wird freier Parkraum elektronisch auf der Wegweisung angezeigt, z.B. als Ampel (Rot-Gelb-Grün) bzw. sogar mit absoluten Zahlen (z.B. 102 Parkmöglichkeiten frei).

Eine solche Regelung ist jedoch nur bei ausreichend großen Parkplätzen, bzw. Parkquartieren sinnvoll. Die Regelung käme jedem Parksuchenden zu gute, auch wenn kein „Navigationsgerät“ im Fahrzeug genutzt wird. Im Idealfall könnte die Information auch in Navigationsgeräten zur Verfügung gestellt werden.
Bei kleinteiligen Bereichen ist die Information nur mit größerem Aufwand umsetzbar (z.B. mit Sensoren auf Parkplätzen oder Kameraerkennung von Straßenzügen).

Der Kreis um Rolf Grimme hat sich die Mühe gemacht alle Parkplatzwegweiser inhaltlich zu erfassen und aufzulisten. Die Wegweisung ist grundsätzlich als touristische Wegweisung anzusehen und zu pflegen.

Für Ortsfremde bietet die Stadt Helmstedt eine gute Wegweisung zu den Parkhäusern und Großparkplätzen an. Im Bereich Magdeburger Tor/Bahnbrücke wird der Wegweiser verdeckt und geht auch in der Vielzahl der Wegweisungen etwas unter. Wenn ein Parkraum nicht zur Verfügung steht sollten die Wegweiser auch mit einem roten Streifen ungültig gemacht werden / Beispiel geschlossene Tiefgarage am Gröpern
Foto: Achim Klaffehn
Beitrag vom: 28.04.2018

Radweg von Esbeck über Warberg zum Freibad nach Räbke

Der Burgenradweg...


von Achim Klaffehn
Bürger aus Esbeck wünschen sich von Esbeck einen Radweg bis zum Freibad Räbke.

Könnte gut auch eine touristischen Radwegroute zwischen Eitz und Elm vorbei an den Burgen in Esbeck und Warberg werden.

Die Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V. begrüßt die Initiative von Martina Schneider aus Esbeck, die auf die problematische Nutzung der Umgehungslandschaft für Rad fahrende Menschen hinweist. Esbeck liegt an einer durchgehenden Radwegverbindung von Schöningen nach Helmstedt und über touristische Routen kann man Wege im Elm und im ehemaligen Tagebaubereich sowie das Paläon erreichen.

Frau Schneider ist Abteilungsleiterin des Sportvereins SV Esbeck. Der Verein beschäftigt sich nicht nur mit den sportlichen Aktivitäten in der Mehrzweckhalle oder auf dem Sportplatz, sondern auch mit der schönen Umgebung. Schön seit längeren trägt sie den Gedanken an einen Radweg zwischen Esbeck und Kißleberfeld, ggf. sogar Wolsdorf, Warberg und Räbke mit sich.

Sie beobachtet dabei, dass für Sportler aber auch sonstige Radfahrer und Fußgänger erhebliche Gefahren auftreten wenn sie die Fahrbahnen benutzen müssen. Die schmalen Fahrbahnen und die hügeligen Strecken begründen die Gefahren. Eine Ergänzung des Radwegenetzes im Landkreis Helmstedt würden den Freizeitwert der Region Schöningen/Esbeck erheblich steigern und die touristischen Routen wesentlich verbessern.
Die Kreisverkehrswacht Helmstedt unterstützt die Idee im Rahmen der Vision „Wir wünschen einen unfallfreien Straßenverkehr“.


Die Route würde touristische Zielpunkte verbinden. Burg Esbeck (Wasserburg etwa 1150 – 1200 erbaut), ehemalige Rübenverladestelle (bis 1983 Umschlagplatz für Feldfrüchte mit Waage), Burg Warberg (Im 13. Jahrhundert errichtet / Hotel- und Gastronomie), Bornteich (Wanderparkplatz am Elmrand), Mühle Liesebach (Oberschlächtige Wassermühle an der Schunter in Räbke. 1236 nahm sie als Erbzinsmühle des Klosters St. Ludgeri/Helmstedt ihren Betrieb auf), Thingplatz (Der einzige Thie im Braunschweiger Land der in seiner ursprünglichen Größe erhalten blieb. An dieser Stelle wurde nach altem germanischen Recht Gericht gehalten). Erholungspark Nord Elm (Anlage mit Campingplatz, Freibad, Restaurant, Minigolf usw). und die Schunterquelle (Naturdenkmal am Elmrand).



Für den Bereich zwischen Räbke und der Schunterquelle wurde seitens der Kreisverkehrswacht in der Vergangenheit bereits ein straßenbegleitender Radweg wegen der teilweise chaotischen Zustände im Umfeld des Freibades vorgeschlagen.

Die Kreisverkehrswacht Helmstedt bittet darum, dass der Vorschlag in die Radwegplanung und die Planung der touristischen Entwicklung einbezogen wird.

Archivfotos Achim Klaffehn: Burgen in Esbeck und Warberg

Hier stehen demnächst links und rechts auch Windräder ?

Windräder lenken überings auch beim Autofahren ab wenn sie zu dicht an Straße stehen...

2018  -  Die B1 kurz hinter Süpplingen
Achte mal darauf.
wenn Windräder sich drehen und dabei zu dicht an der Straße stehen. Man guckt da unweigerlich hin und das lenkt vom sicheren Fahren ab.

Die Windräder im alten Tagebau

Ein Blick vom Elmrand nach Warberg. Im Hintergrund der Elz und Eitz bei Wolsdorf


2017  -  Warberg

Blick in den Altarraum der Kirche St. Stephani

während der Einführung des Pfarrers Daniel Kolkmann


von Achim Klaffehn
2018Foto: Achim Klaffehn
Der Einführungsgottesdienst für den Pastor Daniel Kolkmann erfolgte in der Kirche St. Stephani

Mit der Einführung des Pastors Daniel Kolkmann in den Dienst in der Georg-Calixt-Gemeinde sind nach länger Pause alle Pfarrerstellen besetzt. Kolkmann ist nun seelsorgerisch für den Bereich der Kirche St. Michaelis zuständig. Weiterhin wird er noch die Stelle in St. Walpurgis innerhalb des Pfarrverbandes Helmstedt Nord wahrnehmen. Kolkmann war zuvor im Bereich der Kirchen Mariental und Grasleben (ebenfalls Pfarrverband Nord) tätig. Die Vertretung dort wird die Pfarrerin Britta Grund übernehmen.

Der Einführungsgottesdienst unter Leitung des Propstes Detlef Gottwald mit Vertretern der Gemeinden des Propsteiverbundes Helmstedt Nord und den Vertretern der Gemeinde Georg-Calixt, vielen Besuchern und der Familie des neuen Pfarrers gestaltete sich sehr stimmungsvoll. Zur Einführung in den neuen Dienst und zur Segnung standen ihm die beiden Paten Pfarrerin Sabrina Fröhlich und Pfarrerin Britta Grund zur Seite. Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes Ute Waldow-Werthmann begrüßte den Pfarrer an seiner neuen Wirkungsstätte mit aufmunternden Worten und schenkte ihm eine eingetopfte Rose. Der neue Pfarrer hielt die Predigt des Einführungsgottesdienstes und lud die Gäste anschließend zu Kaffee und Kuchen ins Seitenschiff der Kirche ein. In gemütlicher Runde kam es zu Gesprächen mit vielen Gästen, die auch hohe Erwartungen an ihren neuen Seelsorger stellten.

Helmstedt - 50 Jahre Fußgängerzone

Neumärker Straße

von Wulf Hein
Gefeiert wurde bei tollem Wetter
am 8. April 2018.

Mit Musik, Führungen auf den Hausmannsturm und Bildergeschichten zur Neumärker Straße von Bernd Giere. Zu sehen im Cafè Förster.

Und natürlich Super Angeboten in den Geschäften der Neumärker-Straße an diesem verkaufsoffenem Sonntag.








Heute mal hoch zum Hausmannsturm. Leider ging es nicht ganz hoch, da wo die alten Pfadfinder eignetlich hin wollten. Es ging nur bis zum Trauzimmer weil die Treppe nach oben nicht ganz sicher ist, hat der Bürgermeister gesagt. Soll aber diese Jahr noch repariert werden, hat er auch gesagt. Dann freuen wir und auf den Tag wenn wir ganz nach oben dürfen.


Das Wartezimmer im Hausmannsturm. Aber nur für 15 Personen.




Bilder von Wulf Hein

Bahnbrücken Schöninger Straße

Engpass und negativer Eindruck der Fahrrad- und Fußwegführung am Ortseingang Helmstedt


von Achim Klaffehn
2016  -  Brücken vor Helmstedt© Achim Klaffehn
Der Zustand des Rad-Gehweges am Ortseingang von Helmstedt ist seit Jahren, richtiger seit Jahrzehnten ein immer wieder aufgegriffener Problembereich des Helmstedter Verkehrsnetzes. Darüber wurden unterschiedliche Anregungen an die Stadt herangetragen. Dabei die Idee neben den Brücken einen Fuß-Radwegdurchbruch zu schaffen oder die Fahrbahn zugunsten des schwächeren Verkehrs einzuengen, die Geschwindigkeit zu reduzieren, Fahrbahnmarkierungen mit Radwegstreifen und ohne Fahrbahnmarkierung in der Mitte. Bei den neusten Betrachtungen muss man immer stärker berücksichtigen, dass unter den Brücken hindurch inzwischen auch ein touristischer Weg zum Lappwaldsee führt, der aus vielen Bereichen der Stadt Helmstedt einen großen Umweg erspart. Zusätzlich ist die Verkehrsführung nicht barrierefrei, Menschen mit Rollstuhl oder mit Sehschwächen müssen den Engpass auf die Fahrbahn mit Angst überwinden oder sie müssen darauf verzichten diesen Weg zu nutzen. Das wird auch vom Amtsleiter Stein-Bosse im Internet so vorgeschlagen.

Dennoch noch einmal ein schriftlich bei mir vorliegender Hinweis: „Auf meinen Spaziergängen ist mir heute ein Juckepunkt wieder hochgekommen: Die Bahnunterführung nach Schöningen. Der breite Fußweg endet an der ersten Unterführung, geht dann in einen Trampelpfad über, und wird erst nach der zweiten Unterführung wieder zum kombinierten Fuß-Radweg. Dieses Tor nach Helmstedt bietet für Rad- und Wandertouristen ein erbärmliches Bild von Helmstedt. Daran sollte man dringend arbeiten.“

Die letzten Verbesserungsvorschläge wurden im Arbeitskreis Fahrradfreundliches Helmstedt am 09.06.2015 und im Rahmen der Maßnahmen zum Radverkehrskonzept am 19.09.2016 vorgelegt.

Parallel dazu stellte Wulf Hein nun im Facebook die Situation als noch gefährliche Stelle für Fußgänger vor. Angela Stich ergänzte, dass auch für Radfahrer, die den Lappwaldsee erreichen möchten eine Gefahr vorliegt. Die Nutzer führten aus, dass sie die Stelle als negativ seit 20 oder seit 40 Jahre erleben. Es wird auch eine Beobachtung geschildert wie dort eine Familie mit Kindern durchfuhr. Der Beobachterin wurde es Angst und Bange.

Dirk Stein-Bosse (Amtsleiter der Stadt Helmstedt) kommentierte die Darstellung: „Man sollte diesen optischen Engpass im Helmstedter Straßennetz akzeptieren. Bei erlaubtem Tempo 50 ist der Radverkehr auch an anderswo auf der Straße. Die tatsächliche Unfallhäufigkeit ist gleich NULL. Wie oben aufgezeigt, gibt es für ängstliche Verkehrsteilnehmer Alternativen ab bzw. bis zur Kreuzung Südumgehung. Das ganze ist ein subjektives Problem, kein objektives. Wir haben andere Probleme, die wir anpacken sollten (z-B. den alltäglichen Elterntaxi-Wahnsinn, der die Eltern hindert, selbstbewusste Verkehrsteilnehmer zu werden!“.

Verkehrsteilnehmer teilen die Meinung der Stadt Helmstedt nicht unbedingt. Sie hoffen Jahr für Jahr, dass das Problem bei den Brücken irgendwann einmal angepackt wird.

Zwischen den Brücken kann problemlos ein Stück Sicherheit durch einen Geh-Radweg schaffen werden, dort ist Nebenraum zur Straße vorhanden. Andere Lösungsansätze liegen mannigfach vor.

Persönlich habe ich den Eindruck, dass derartige Brückenbauten in den Städten in Ostfalen oder in Niedersachsen nur in Helmstedt in der baulichen Form der ersten Trassenerschließung quasi als Denkmal nicht angetastet werden.
Zusätzlich noch die Anmerkung: Das Verkehrszeichen von Schöningen kommend vor dem Engpass „Ende des Fahrradweges“ ist eine amtliche Lüge, denn dort endet nicht nur der Fahrradweg, es endet auch der Fußweg,


Archiv-Foto der Kreisverkehrswacht JPG: Die 2016 der Stadt Helmstedt mit Änderungsvorschlägen übergeben wurden.

Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat

Im Rathaus der Stadt Helmstedt, Markt 1, Im kleinen Sitzungssaal

AKS-Beitrag
Der Arbeitskreis "Senioren als Vorbild im Straßenverkehr" trifft sich zur Zeit regelmäßig an jedem 2. Donnerstag im Monat.

In der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr wird nach einem vorbereiteten Programm über Themen gesprochen, die sich mit den aktuellen Verkehrslagen oder dem aktuellen Verkehrsrecht befassen. Je nach Bedarf werden seniorengerechte sonstige Themen behandelt. Termine können auch in Abstimmung mit dem Arbeitskreis in Sonderfällen ausserhalb des Rathauses stattfinden. Beispielsweise im Polizeikommissariat Helmstedt. Auch werden Außentermine durchgeführt. Das kann beispielsweise eine Grill- oder Wanderveranstaltung sein. Einmal im Jahr wird eine Fortbildungsfahrt durchgeführt.

Auf dem Foto stellt Wolfgang Schmidt Ergebnisse eines Arbeitskreises vor, der sich mit dem Parkdruck in Helmstedter Quartieren beschäftigte.
2018  -  AKS Treffen© Achim Klaffehn

Kabinett beschließt Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen

von Pressemitteilung von Falko Mohrs, MdB
Am Mittwochvormittag hat das Bundeskabinett das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen beschlossen, mit dem der wirtschaftliche Umbruch durch den Kohleausstieg in den betroffenen Revieren bewältigt werden soll. Durch dieses Gesetz erhält der Landkreis Helmstedt bis 2038 Fördermittel von bis zu 90 Millionen Euro.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) freut sich über das beschlossene Gesetz: „Mit diesem Gesetz leisten wir einen wichtigen Beitrag um Strukturbrüche im Landkreis Helmstedt zu verhindern. Nun stehen bis zu 90 Millionen Euro bereit um die Bedingungen für neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Helmstedter Zukunft zu gestalten.“

Der Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs schaut in die Zukunft: „Offensichtlich hat sich der gemeinsame Einsatz von Abgeordneten, dem Landkreis und dem Land Niedersachsen gelohnt. Jetzt müssen wir gemeinsam mit Kreis und Land daran arbeiten das Geld auch sinnvoll und zukunftsgerichtet für unsere Region einzusetzen.“

Lust auf was anderes als Rock- und Pop?

Allerfeinster Gypsy-Swing

Dann treffen wir uns am Samstag, den 7. März 2020 ab 21 Uhr in der Gaststätte Zum Hausmannsturm in Helmstedt.

Hier erlebst Du allerfeinsten Gypsy-Swing (früher: Zigeuner-Jazz). Der Hot Club d'Allemagne (Leipzig, Berlin) wird die Bierpinte mit der schönsten Theke Helmstedts zum Swingen bringen.

Veranstaltungsort:
Gaststätte Zum Hausmannsturm
Juliusstraße 6, 38350 Helmstedt

Haldensleber Gertrudium

Im Landschaftpark Althaldensleben

Geschichte trifft Geheimnis, wenn Herzogin Gertrud von Haldensleben zum Gertrudium in die traumhafte Kulisse des Landschaftsparkes Althaldensleben einlädt. In diesem Jahr gibt es hier zusätzlich ein besonderes Jubiläum zu feiern: 20 Jahre „Gartenträume – historische Parks und Gärten in Sachsen-Anhalt“.


Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungszeiten:
6. Juni 2020 von 12:00 bis 23:00 Uhr
7. Juni 2020 von 11:00 bis 18:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Landschaftspark Althaldensleben
(zwischen Althaldensleben und Hundisburg)

Parken, sowie Halte- und Parkverbote im öffentlichen Raum

Ideen und Vorschläge für Helmstedt

AKS-Beitrag
Die Städteplanung steht heute, mit der stetig zu beobachtenden Zunahme des Autoverkehrs und der Verteilung des vorhandenen Raums für den hiermit verbundenen "Ruhenden Verkehr“ vor immer neuen Aufgaben. Für die Tageszeiten und einem wechselnden Personenkreis (z.B. Anwohner, Berufstätige, Kunden und Besucher) wird mal mehr oder weniger Parkraum benötigt. Hinzu kommen neue Anforderungen an die Abstellplätze, die eine Umstellung auf mehr Elektrofahrzeuge mit sich bringen wird (VW baut in Zwickau ab Ende des Jahres nur noch Stromer). Das Mobilitätsverhalten der Bürger, gerade in kleineren Städten wie Helmstedt, hat und wird sich weiter ändern und hierzu müssen schon heute die Weichen neu gestellt werden. Eine Ladestation am Holzberg für 2 Autos reicht da nicht aus. Auch mit mehreren Schnellladestationen in der Stadt, mit Ladezeiten von max. ½ Stunde, wird man das E-Auto für Autofahrer und besonders für Pendler nicht attraktiver machen. Die vorhandenen Parkhäuser und Parkflächen ausbauen mit einer entsprechenden Ladestruktur für E-Autos für Anwohner, die über keine eigenen Parkplätze verfügen, sowie auch Berufspendler sind hier eine Alternative wenn nicht sogar der einzige sinnvolle Weg. Vorhandene Parkhäuser den neuen Erfordernissen anzupassen sollte nicht das Problem sein wenn die Eigentümer hier mitmachen. Da der Parkraum im Innenstadtbereich heute schon nicht ausreicht (siehe die vielen Falschparker) muss neuer Parkraum erschlossen werden, der auch zukünftigen Anforderungen an eine E-Mobilität gerecht wird.

Für den weiterhin erforderliche Parkraum in Helmstedt gibt es im nahen Stadtbereich durchaus genügend Flächen, die als zukünftige Parkplätze mit Ladestation ausgebaut und genutzt werden könnten. Als Beispiele: Der Maschplatz, das nicht mehr genutzte Bahnhofsgelände, Grundstückeam Elzweg sowie auch bekannte größere Flächen mit älteren Parkgaragen. Ohne die Einbeziehung privater Flächen in Absprache mit den Eigentümer wird eine nötige zukunftsorientierte Stadtplanänderung, die Mobilität und den ruhenden Verkehr ausreichend berücksichtigt, allerdings nur schwer funktionieren.

Die zukünftige Stadtplanung sollte das veränderte Mobilitätsverhalten der Bürger unbedingt berücksichtigen wenn die öffentlichen Parkflächen und damit das Stadtbild Helmstedts neu zu gestaltet wird.Beachtet werden sollte dabei auch, dass das Potential der privaten Parkplätze imInnenstadtbereich viel größer ist als man glaubt. Warum sollten Anwohner im öffentlichen Verkehrsraum bevorzugte Parkmöglichkeiten erhalten, wenn auf ihrem Grundstück bereits exklusive Möglichkeiten vorhanden sind? Bevorzugte Parkmöglichkeiten im öffentlichen Bereich sollten ganz abgeschafft werden, da eine gerechte Verteilung der Plätze nur schwer zu erreichen ist.

Die Schaffung neuer Parkflächen, die den zukünftigen Anforderungen gerecht werden, kann dieStadt sicherlich nicht allein stemmen. Mit einem guten Konzept z.B. am Bahnhof wird man sicherlich Investoren finden die hier auch für sich ein Chance sehen.

Unter Berücksichtigung eines neuen Parkraumkonzeptes sollte man die Gelegenheit nutzen die Helmstedter Innenstadt attraktiver zu machen. Ein erster Schritt könnte sein, den innerstädtischen Bereich nur für Anwohner mit eigenem Parkplatz, Taxen, Busse, Lieferanten und Radfahrer freizugeben und im öffentlichen Raum, bis auf jetzt schon vorhandenen öffentlichen Parkplätzen, aufallen Straßen das Parken verbieten. Mit dieser Maßnahme könnten auch die Einbahnstraßen und damit der Schilderwald verschwinden. Die Verkehrsbelastung im Innenstadtbereich würde sinken und damit für Bewohner und Touristen die Attraktivität der Innenstadt deutlich zunehmen. Radfahren in der Innenstadt wäre damit auch für älter Mitbürger deutlich attraktiver weil nicht mehr so gefährlich wie jetzt durch zugeparkte Straßen und oft auch zugeparkte Radwege.

Es ist kein Problem die Helmstedter Innenstadt fußläufig aus allen Richtungen zeitnah gut zu erreichen. Oft auch schneller als mit dem Auto wenn alle öffentlichen Parkplätze belegt sind. Regelmäßiges zu Fuß gehen hält auch ältere Mitbürger fit (Selbsterfahrung). Man muss es nur wollen und tun. Für gehbehinderte Menschen ist eine Ausnahmeregelung auch denkbar. Vergleichen wir die Situation mit Braunschweig oder Hannover. Hier fahren wir in ein Parkhaus und sind zu Fuß auch gut ein paar Kilometer unterwegs um die Geschäfte zu erreichen wo wir hinmöchten. Vom Helmstedter Bahnhof zum Hausmannsturm über die Neumärker und den Holzberg benötigt man ca.12 Minuten incl. Wartezeit vor zwei Verkehrsampeln.

Zu bedenken ist: Der Einzelhandel und einzelnen Bürger werden grundsätzlich gegen ein Parkverbot sein weil hier oft die Meinung vertreten wird der Kunde muss vor das Geschäft fahren können. Kann der Kunde das überhaupt und ist das noch zeitgemäß? Vielleicht ist es ja viel effektiver für die Geschäfte und den Kunden selbst wenn er an mehreren Geschäften fußläufig vorbei kommt und dabei neues entdeckt was in den Großmärkten und im Internet nicht zu finden ist. Stellt fest, dass nicht ständig Autos über die Neumärker zur Bauerstraße hochfahren und wieder die Kornstraße runter zum Markt und dann nochmal herum oder z.B. weiter zum Magdeburger-Berg weil es auch im nahen Umfeld zur Innenstadt keinen Parkplatz mehr gibt.

Zu bedenken ist auch, dass es vielleicht Spaß macht allein oder mit Freunden ohne Autoabgase vor einem Bäckerladen bei einem Stück Kuchen und Kaffee zu sitzen .

Anzumerken ist Einen Sack Kartoffeln, Lebensmittel für die ganze Woche oder die Kiste Wasseroder Bier wird heute nicht mehr in der Innenstadt sondern im Großmarkt vor den Toren der Stadt gekauft. Hier gibt es den Parkplatz vor dem Geschäft. Der Trend wird sich hier auch nicht ändern. Selbst Fernsehgeräte, Kühlschränke, Spielsachen für die Kinder und vieles mehr wird heute im Großmarkt am Stadtrand oder Internet gekauft. Viele Produkte gibt es in der Innenstadt ja kaum noch, wenn überhaupt. Erhalten, und verbessern der Innenstadt sollte daher die Aufgabe sein um das Flair der Helmstedter Innenstadt als gute Alternative zum stressigen Einkauf im Großmarkt zu erhalten.

Vielleicht ist ein Konzept "Kein Parken auf der Straße“ ein erster Schritt das Innenstadtbild von Helmstedt deutlich zu verbessern und damit mehr Spaß beim bummeln durch die Innenstadt und vorbei an deren Geschäften zu haben. Einen Versuch ist es wert. Die Innenstadt wieder lebenswert zu machen ist das Ziel, nicht das Auto abzuschaffen. Darum brauchen wir mehr öffentlichen oder auch privatvermarkteten Parkraum um auch in Zukunft den neuen Mobilitätsanforderungen allen Bürgerngerecht zu werden.
Beitrag vom: 10.01.2020

Juleumsturmbesteigung

Die Aussicht über Helmstedt genießen...

Der Juleumsturm in Helmstedt kann wieder bestiegen werden. Immer am 1. Samstag im Monat von April bis Oktober in der Zeit von 11 bis 12 Uhr.

Nächste Termine am 04.04.2020 und am 02.05.2020

Entritt:Frei

Kindertag 2020

mit viel Spaß und Spiel....

Die Kinder dürfen sich wie in den letzten Jahren auf Spaß und Spiele in der Helmstedter Innenstadt freuen.

Am 09.05.2020 von 10 bis 14 Uh

Ort:
Helmstedt, Markt

Veranstalter:
Muttis Suppenküche, Sonja Knieke
© wdh

Keine "Helmstedter Kurve"

zur Weddler schleifen.

von Wulf Hein
Zum Thema Weddeler Schleife schreibt die Braunschweiger Zeitung heute:

„Die Planung war schon zu weit fortgeschritten“.

Es ginge nicht mehr, die vom Landrat Gerhard Radeck geforderte „Helmstedter Kurve“ in die Planungen für eine direkte Zugverbindung von Helmstedt nach Wolfsburg mit einzubeziehen. Warum hat der zuständige Regionalverband Großraum Braunschweig nicht selbst die Idee gehabt. Braunschweig First? Wie auch schon bei anderen Entscheidungen zu beobachten war? Zu argumentieren, die Planung sei schon zu weit fortgeschritten ist ja wohl die größte Lachnummer.

Bleiben Sie dran am Thema Herr Radeck, auch das Lehre einen Bahnhof bekommt. Der Landkreis Helmstedt und damit auch die Region Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg brauchen in Zukunft einen deutliche besseren öffentlichen Nahverkehr um zu wachsen. Das bedeutet für die Region ein S-Bahnnetz. Anders werden wir die Mobilitätsanforderungen der kommenden Jahre nicht in den Griff bekommen. Das sollte eigentlich auch bei den Braunschweigern angekommen sein.
Fotomontage: Helmstedter S-Bahnhof

Wohl keine Parkplätze

an der Schöninger Straße

Info aus der Braunschweiger Zeitung vom 20.12.2019
Die Bahn hat das Bahngrundszüch an der Schöninger Straße mittels einer Versteigerung in Berlin verkauft. Nicht an die Stadt Helmstedt für evtuelle Parkflächen in der Nähe den Bahnhofes. Der Käufer ist nicht bekannt.

Meine Meinung:
So wird das nichts mit der Stadtentwicklung nach der Kohle...

Thema Straßenausbaubeiträge

in Helmstedt...


Beitrag von Wulf Hein
2019
Straßenausbaubeiträge können die Eigentümer von Grundstücken unverhältnismäßig und teilweise existenzbedrohend belasten. Andere Nutzer der Straße werden hierzu nicht herangezogen.

Obwohl die Kommunen verpflichtet sind, einmal von Anliegern anteilig bezahlte Straßen zu unterhalten tun sie dies oft nicht, sondern warten ab bis die Straße erneuert werden muss. Gern wird auch das Argument der Verbesserung genannt um anteilige Kosten von den Anliegern einzufordern.

Diese Bestimmungen der Straßenausbaubeiträge stammen aus einer Zeit, wo Straßen nicht so intensiv wie heute durch den Straßenverkehr genutzt wurden und sind damit nicht mehr zeitgemäß. Um ein Beispiel zu nennen: Es ist nicht nachzuvollziehen warum Anlieger die Parkplätze für umliegende Geschäfte, Büros, Schulen etc. bezahlen sollen weil hier selbst nicht genügend Parkraum vorhanden ist und sie damit oft selbst nicht vor ihrer eigenen Haustür parken können. Vielleicht drei Straßen weiter. Ein schlechter Straßenzustand aufgrund der Belastung durch den seit den 70ziger Jahren immer stärkeren gewordenen Straßenverkehr gilt nahezu für alle Straßen in Helmstedt. Hierfür anteilige Erneuerungskosten an die Anlieger weiterzugeben kann nicht gerecht sein, da es hier um eine Daseinsvorsorge geht, die alle Bürger gleichermaßen betrifft. Zu bedenken ist auch, das Familien die ihre Häuser mit dem Eintritt ins Rentenalter gerade abbezahlt haben und dann nochmal mit Beiträgen von Beispielweise mehr als 10.000 Euro belastet werden, dies oft gar nicht mehr leisten können. Geschweige denn noch einen Kredit von der Bank bekommen. Was machen junge Familien, die gerne nach Helmstedt ziehen würden weil sie hier eine schönes Haus gefunden haben? Sehen das die Straße renovierungsbedürftig ist, sie aber nicht einschätzen können was da noch auf sie zu kommt.

Im WILHELM [WAS IST LOS IN HELMSTEDT], einem Infoblatt der Helmstedter SPD setzt sich die SPD-Stadtratsfraktion dafür ein noch in diesem Jahr die Straßenausbaubeitragssatzung anzuschaffen. Die Straßensanierungen soll teilweise durch eine Erhebung der Grundsteuer B erfolgen. Eine guter Vorschlag. Die Frage ist, machen die anderen Parteien auch mit?

Warten wir es ab!


Parken in Helmstedt

Ein Thema des Arbeitskreises „Senioren als Vorbild im Straßenverkehr"

von Achim Klaffehn
Im Rahmen der Sitzung der Senioren als Vorbild im Straßenverkehr wurde über die paradoxe Situation angeblich ausreichender Parkplätze für den ruhenden Verkehr im Stadtgebiet und der Realität von katastrophaler Überlastung durch den ruhenden Verkehr in bestimmten Bereichen (z.B. im Krankenhausumfeld, Berufsschulumfeld, Goethestraßenumfeld) und oder zu bestimmten Zeiten (z.B. ausverkaufte Theatervorstellung, Schulanfangszeiten). Hier wird neben dem Apell an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer als einzige Möglichkeit eine differenzierte Verkehrsregelung (Parkraumbewirtschaftung) verbunden mit einer konsequenten und restriktiven Verkehrsüberwachung gesehen.

Die Verkehrsteilnehmer dürfen nicht mehr in Versuchung kommen, verkehrswidrig zu Parken, weil das Überwachungsrisiko generell oder zu bestimmten Zeiten (z.B. nach Feierabend der Stadt Helmstedt bzw. an Wochenenden) verschwindend gering ist.

Die Arbeitskreismitglieder stellten fest, dass es auf den Versuch der Zusammenarbeit der Stadtverwaltung und der Polizei an käme. Auch die Einbindung von Privatleuten in die Überwachung in einigen Bereichen (z.B. auf Supermarktparkplätzen) wurde in Erwägung gezogen.

Der Grund für die Schwerpunktarbeit des Arbeitskreises war der Umstand, dass man bereits heute an vielen Stellen in der Innenstadt unter hohem Parkdruck leidet. Verdrängter Parkverkehr in Wohnbereichen (z.B. im Umfeld der Goethestraße) machte einige Mitglieder persönlich zu schaffen. Dieser Parkverkehr ist offensichtlich darauf zurückzuführen, dass bereits im Vorfeld von Baumaßnahmen im Bereich Wallplatz / Edelhöfe 180 gebührenfreie Parkplätze weggefallen sind. Auch Baumaßnahmen im Bereich Kybitzstr. / Schuhstraße / Schützenwall verschlechtern die Parkplatzproblematik.

Der Arbeitskreis hofft darauf, dass die Stadtverwaltung bei der Erstellung des neuen Parkraumkonzeptes zufriedenstellende Lösungen findet. Es fehlen gebührenfreie Dauerparkplätze genauso wie Kurzzeitparkzonen. Der Arbeitskreis stellt demnächst eine Dokumentation über verschieden Themen „Parken in Helmstedt“ zusammen.

Bauliche Ideen gab es im Rahmen der Diskussionsrunden auch. Im Bereich des Krankenhauses könnten die Außenparkplätze mit einem Parkdeck überbaut werden, Im Bereich des Gymnasiums am Bötschenberg könnten Flächen für eine Parkplatzerweiterung genutzt werden und im Bereich des Bahnhofs könnten nicht mehr genutzte Bereiche am ehemaligen Güterbahnhof zum Parkplatz umgestaltet werden.
Gähnende Leere auf einer ehemaligen Parkraumfläche zwischen WallFoto: Achim Klaffehn

Helmstedt liegt an der "Neuen Seidenstraße"

Eine Verbindung von China nach Europa

von Wulf Hein
Die "Neue Seidenstraße",
eine Schienenverbindung von China nach Europa die auch durch die Region Helmstedt führt. Ein Projekt das China vorrantreibt um auch mit der Bahn Europa gut zu erreichen. Noch halten die Züge nicht in Helmstedt aber der Ausbau hat ja erst begonnen und Helmstedt hat heute schon einige Verbindungen zu China durch das Gymnasium am Bötschenberg, wo Austauschschüler aus China ihr Abitur in Deutschland machen und die EEW. Ein chinesisches Unternehmen, dass sich im Bereich der Müllverbrennung in Helmstedt und darüber hinaus engagiert. Freie Industrieflächen an der "Neuen Seidenstraße" hat Helmstedt.

Gute Vorraussetzungen für die Stadt mehr daraus zu machen. Also am Ball bleiben.

Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr wertete Fragebögen zum Brunnental aus

Es kann noch Verbesserungen geben

von Achim Klaffehn
© Achim Klaffehn
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr hat sich in der Grillhütte im Brunnental getroffen und eine Fragebogenaktion zum Brunnental ausgewertet.

Bei der Vorstellung der einzelnen Befragungsergebnisse zur Qualität und über die Zufriedenheit mit dem Ist-Zustand des Brunnentals wurde mit erschrecken, dass viele Antworten negativ oder gar sehr negativ ausfielen. Wolfgang Schmidt vom Arbeitskreis und Achim Klaffehn von der Kreisverkehrswacht führen das Ergebnis auch darauf zurück, dass in die Bewertung häufig der frühere Zustand des Brunnentals einfloss und nun früher vorhandene Angebote fehlen. Gravierend beispielsweise bei der Bewirtung. Man blickte auf das Clarabad (mit Biergarten und Elektroautos für die Kinder) bzw. den Klabautermann, den Gesundbrunnen, den Biergarten am Theater und einen florierenden Quellenhof zurück. Anstelle des Clarabades ist eine kleine Bewirtung mit sehr eingeschränkten Zeiten vorhanden die anderen Angebote sind quasi entfallen. Der Grillplatz kann dieses Minus natürlich in keinster Weise ausgleichen.

Die schöne Landschaft und die Wandermöglichkeiten um die Teiche werden positiv bewertet. Die Wanderung zum Duellplatz mit Adam und Eva ist entfallen, da die alten Bäume die Zeit nicht überlebt haben. Ein Wassertretbecken nach Kneip ist aufgegeben worden und der Wurzelgnom im Bereich des Clarabades ist verschwunden. Auch der Skulpturengarten ist eingerichtet und nicht weiter gewachsen. Auch hier sind bereits Skulpturen nicht mehr vorhanden.
Die meisten Befragten erreichten das Brunnental mit dem Auto und bewerten die Parkmöglichkeiten positiv. Es wird das Fehlen einer Busanbindung bemängelt und auch die Radweganbindung sollte verbessert werden.

Die Wohnmobilparkflächen werden neutral bewertet. Eine Konzentration auf dem Maschplatz könnte angedacht werden.
Das Theater wird überwiegend positiv gesehen. Das Aufsuchen von Theatervorstellungen durch die Befragten reicht von nie bis regelmäßig. Die kulturelle Situation könnte durch Musikdarbietungen, Gottesdienste und besondere Vorführungen verbessert werden.

Unbedingt Verbesserungswürdigwird die Gastronomie angesehen. Auch die touristische Werbung und die allgemein Darstellung des landschaftlich wunderschönen Brunnentals im Nahbereich sollte forciert werden.

Abriss Clarabad (Klabautermann)



Fotos: Achim Klaffehn

21. Helmstedter Stadtlauf - 2018

Rund um die Wälle

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Passte doch 21. Helmstedter Stadtlauf um die Wälle
am 21. April 2018

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