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Die Region Ostfalen...
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Gedankenübungen....

Wichtiges und Unwichtiges
Hier findest Du in loser Reihenfolge Gedanken, Ideen und Anregungen...

Sind Tiere und Pflanzen böse?


von Hermann Brammerts
Wir nennen oft Pflanzen und Tiere mit ablehnenden Eigenschaftsbezeichnungen: etwa „Unkraut“, „Untier“, „Killerwal“, „Raubtier“, „diebische Elster“, „Schädlinge“, „Ungeziefer“. Zwar ist es nicht verkehrt, festzuhalten, dass Lebewesen einem unter Umständen schaden könnten. Das ist aber nicht dasselbe wie, dies zu einer objektiven Eigenschaft zu machen. So wurde der „böse Wolf“ nach der Zähmung zu einem der beliebtesten “Freunde des Menschen“ und veränderte sich mit ihm. Er kann aber auch zum bissigen Angriffstier ausgebildet werden. Und so manches Unkraut wurde später als Nutzpflanze anerkannt.

Beim „Killerwal“ entdeckte man, dass dieser sogar fürsorgliche Verhaltensweisen an den Tag legt, gegenüber Menschen oft keine Fresslust zeigt und nach den Verzehr einer Robbe z.B. monatelang nichts mehr fraß. So spricht es mehr gegen menschliche Urteile, wenn negative Vorstellungen von Pflanzen und Tieren revidiert werden müssen, weil diese untereinander auf einmal als empathische Wesen wahrgenommen werden. Trotzdem bleiben z.B. Giftschlangen giftig, was man schmerzlich erfährt, z.B. wenn man auf sie tritt oder sie angreift.

In einer Kleingartenanlage passierte es im letzten Jahr, dass ein Bekannter beim Umgraben von hunderten Wespen angegriffen wurde, die dort ihr Nest angelegt hatten: Sie fühlten sich in ihrer Existenz bedroht.

Geschäfte und Jahreszeit


von Hermann Brammerts
Im März, wenn die Vögel wieder zuhauf auf den Balkonen und in den Gärten einfliegen, nach der Flaute über den Winter, entfernen die Supermärkte und Discounter das Vogelfutter aus den Regalen. Man muss also nun im Internet bestellen. Denn wir lassen uns keine Vorschiften machen.

Die Jahreszeiten werden überhaupt in den Läden sehr ungenau abgebildet: Wenn im September Süßigkeiten wie Nikoläuse und die dazugehörigen Dekorationen in die Auslagen kommen, weiß man: In drei Monaten ist Weihnachten. Im Frühjahr läuft es ähnlich: Osterhasen und Schokoeier ersetzen im Januar passgenau die vorherigen Festauslagen. Man ahnt, dass in kaum einem Vierteljahr Ostern angesagt ist.

Auch gibt es in der Geschäftswelt zuverlässige Preiswellen. Droht ein Nachfrageboom, etwa zeitig vor Weihnachten, steigen die Preise durchweg, von der Technik über Möbel bis zu dem Kleinkram. Der kundige Verbraucher weiß daher, er muss eben antizyklisch einkaufen. Weihnachtsgeschenke besorgt man sich klugerweise im Frühjahr, wenn Ausverkauf ist, usw. Bei Anziehsachen ist es ähnlich: Sommerkleidung ersteht man im Herbst, Winterdress im Frühjahr. Überhaupt die Mode: Angesagt ist das Neue, out das Ältere. Das machen wir nicht mit! Allerdings: PCs, Handys & Co. sollte man nicht als Antiquität kaufen, die veralten wirklich!



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