Helmstedter Straßen
Die Kramstraße
Die Kramstraße verbindet in der Altstadt Neumärker Straße und den Markt mit dem Holzberg. Im 14. Jahrhundert werden hier die Verkaufsstände der Kaufleute benannt: 1309 und 1314 apud insistores (bei den Kaufleuten) und 1305 cubicula institorum (Läden der Kaufleute), im 16.Jahrhundert wurden die Verkaufsstände zu höhelosen Buden umgearbeitet; an ihre Stelle trat 1962 bis 1964 der Rathaus-Anbau. Damit ist eigentlich dokumentiert, dass sich der Handel im und um das Rathaus abspielte (‘Kramerstraße‘)
Alte Berufe sind in vielen Fällen die Basis für bestimmte Straßennamen. Entstehung und Entwicklung Helmstedts ist im wesentlichen den Handwerkern und Kaufleuten zuzuschreiben. Schon im 13. Jahrhundert gab es Innungen der Krämer, Schmiede, Gerber und Schumacher. Zu den engen Gassen bzw. ‘Straßen‘ die zum Holzberg führen gehören u.a. die Kramstraße, die Schmiedegasse und das Tiefetal. An der unteren Ecke der Kramstraße stand schon immer das Helmstedter Rathaus und wurde im Erdgeschoß als Handelsort benutzt.
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